Indikationen:
- Primäre Malignome des Bewegungsapparates (Knochen- und Weichteilsarkome)
- Zustand nach Tumorendoprothetik oder Stabilisierungsoperationen an Extremitäten,
- Becken und Wirbelsäule
- Skelettmetastasierungen anderer bösartiger Grunderkrankungen
- Schwere funktionelle Defizite durch radiogene und medikamentös induzierte Osteonekrose bei Tumorpatienten
- Tumorpatienten mit chronisch-degenerativen orthopädischen Erkrankungen werden dagegen einer primär orthopädisch orientierten Therapie zugeführt und konsiliarisch internistisch mitbetreut.
Bei dem orthopädisch-onkologischen Konzept steht der interdisziplinäre Grundgedanke im Vordergrund. Es erfolgt eine gemeinsame fachorthopädische, fachinternistische und psychologisch-psychotherapeutische Behandlung.
Basis der Therapiegestaltung ist die Stabilitätsbeurteilung anhand bildgebender Verfahren.
Im Vordergrund steht die Mobilisierung und körperliche Reaktivierung des Patienten, um dessen Lebensqualität zu verbessern. Bei vielen dieser Problempatienten kann dadurch die weitestmögliche Selbständigkeit wieder erreicht werden. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei auch die adäquate Versorgung mit den erforderlichen Hilfsmitteln. Zusätzlich werden die Patienten unter Berücksichtigung der oftmals fortgeschrittenen Krankheitsstadien intensiv psychologisch behandelt und betreut. Unter fachinternistischer Überwachung kann die Fortsetzung einer eventuell bereits iniziierten systemischem Chemotherapie vor Ort durchgeführt werden. Ebenso ist die Schmerztherapie integraler Bestandteil des Konzeptes.




