Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL)

Medizinisch-berufliche Rehabilitation mit Leistungsbeurteilung (nach Isernhagen)

Zur Objektivierung der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung bei Patienten im arbeitsfähigen Alter wird das Verfahren meist im Rahmen einer medizinisch-beruflichen Rehabilitation eingesetzt. Entwickelt wurde EFL in den USA und wird seit einigen Jahren - vor allem in der Schweiz - (verbindlich) angewendet.

Mit 29 standardisierten funktionellen Leistungstets, wie Heben, Tragen, Überkopfarbeit, Leitersteigen, Handkoordination usw. wird die Belastbarkeit für häufige physische Funktionen bei der Arbeit untersucht. Der Test wird in ca. 6 Stunden an zwei Tagen absolviert und ermöglicht eine realistische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit und (-möglichkeit) bzw. hilft, Defizite zu objektivieren für eine Optimierung der erforderlichen Rehabilitation. Entscheidend ist die objektivierbare Beurteilung von Bewegungsmustern und das Verhalten des Patienten, die Quantifizierung der Leistungsfähigkeit und die umfassende systematische Leistungsevaluation unter arbeitsbezogenen realistischen Bedingungen.

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