Neurologische Rehabilitation Phase C + D

Neurologische Rehabilitation Phase C + D

Typ des Behandlungsspektrums: Rehabilitation


Die m&i-Klinikgruppe unterhält an mehreren Standorten eigene Fachabteilungen zur neurologischen Rehabilitation der Phase C + D.

PHASE C

Die Patienten der Phase C sind bei vielen Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL) noch auf pflegerische Hilfe angewiesen. Dies ist für viele Schlaganfallpatienten die typische Eingangsstufe in die Rehabilitation.

Folgende Voraussetzungen müssen für die Phase C erfüllt sein:

  • Die Patienten sind überwiegend bewusstseinsklar und können somit kooperativ an mehreren Therapiemaßnahmen täglich teilnehmen.
  • Die motorischen Fähigkeiten ergeben mindestens 35 bis 65 Punkte im Barthel-Index
  • Bestehende Begleiterkrankungen müssen unter therapeutischer Kontrolle sein und dürfen eine weitere Mobilisierung nicht verbieten oder behindern.

Hauptziel in dieser Phase ist Wiederherstellung grundlegender motorischer und neuropsychologischer Funktionen. Eine Selbstständigkeit des Patienten im Alltag erreicht werden, d.h. in dieser Phase wird vor allem versucht, "Rehabilitation vor Pflege" zu verwirklichen.

Je nach Rehabilitationsfortschritt und weiterem Rehabilitationsziel wird der Patient dann in Phase D überführt, in die ambulante Nachsorge nach Hause (Phase E) entlassen oder in den Bereich der Dauerpflege (Phase F) aufgenommen.

PHASE D

Die neurologische Behandlung der Phase D beinhaltet die Aufgaben der bisherigen klassischen medizinischen Rehabilitation im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung oder eines Heilverfahrens.

Nur Schlaganfallpatienten mit einem sogenannten Minor Stroke oder einer sehr raschen Rückbildung neurologischer Defizite während der Akutphase können direkt von der Akutbehandlung (Phase A) in diese Phase übergehen.

Hauptziel der Phase D ist die Besserung oder Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben bzw. die Minderung krankheitsbedingter Behinderungen.

An diese Phase schließen sich weitere Maßnahmen zur beruflichen und psychosozialen Rehabilitation an, die dann zur Phase E, der ambulanten Nachsorge, überleiten.

Indikationen Phase C + Phase D:

  • Hirninfarkt
  • intracranielle Verletzung
  • intrazelebrale Blutung
  • Polyneuropathien
  • Multiple Sklerose
  • gutartige Neubildung der Meningen
  • Polyneuritis
  • primäres Parkinson-Syndrom
  • SAB (Subarachnoidalblutung)

Therapieschwerpunkte Phase C + Phase D:

  • Anleitung zum Eigentraining
  • Sport trotz Krankheit
  • Gesprächsgruppen
  • Krankheitsbewältigung
  • sichere Eigenmobilität
  • geführtes Handeln bei Agnosie und Apraxie
  • Kommunikation trotz Aphasie

Folgende Voraussetzungen müssen für die Phase D erfüllt sein:

  • Die Patienten sind bei den Aktivitäten des täglichen Lebens (auf Stationsebene) weitestgehend selbstständig, eventuell unter Benutzung entsprechender Hilfsmittel.
  • Die motorischen Fähigkeiten ergeben mindestens 70 bis 100 Punkte im Barthel-Index
  • Die Patienten sind kooperationsfähig und bereit, an ihrer Rehabilitation aktiv mitzuarbeiten.
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