3. Neurologisches Symposium an der m&i-Fachklinik Enzensberg


Hopfen am See – Aktuelle Erkenntnisse aus der neurologischen Forschung, neue Therapieansätze und spannende Einblicke in die klinikeigene Forschungsarbeit standen im Fokus des 3. Neurologischen Symposiums der m&i-Fachklinik Enzensberg. Rund 60 Fachleute aus einem überregionalen Einzugsgebiet kamen am 10. Oktober 2026 in Hopfen am See zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Neurologie und Neurorehabilitation auszutauschen.

 
Die Neurologie zählt zu den medizinischen Fachgebieten, die sich in den vergangenen Jahren besonders dynamisch entwickelt haben. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, verbesserte diagnostische Verfahren und innovative Behandlungsmöglichkeiten eröffnen zunehmend neue Perspektiven für die Patientenversorgung. Diesen Entwicklungen widmete sich das „NeuroUpdate 2026“, zu dem die m&i-Fachklinik Enzensberg bereits zum dritten Mal eingeladen hatte. Das alle zwei Jahre stattfindende Symposium bot eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, klinischer Praxis und neurologischer Rehabilitation.
 

Renommierte Experten beleuchten aktuelle Entwicklungen

Vier externe Referenten aus führenden neurologischen Einrichtungen präsentierten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Bedeutung für die medizinische Praxis. Das Themenspektrum reichte von neuen Erkenntnissen zu umweltbedingten Risikofaktoren für Schlaganfälle über moderne Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien bis hin zu aktuellen Entwicklungen in der Epileptologie und der Behandlung von Ataxiesyndromen.

Mit Beiträgen von Dr. Lino Braadt vom Universitätsklinikum Augsburg, Prof. Dr. Thomas Klopstock von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dr. Jan-Hendrik Stahl von der Universitätsklinik Tübingen und Dr. Frank Kerling, Ärztlicher Leiter des Epilepsiezentrums Rummelsberg, wurden ausgewiesene Experten für das Symposium gewonnen. Die Vorträge vermittelten einen fundierten Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse und sie boten zudem gute Anknüpfungspunkte für die neurologische Versorgung im klinischen Alltag.
 

Klinikeigene Forschung stößt auf großes Interesse

Eine Besonderheit des diesjährigen Symposiums war die erstmalige Präsentation eigener wissenschaftlicher Untersuchungen und ausgewählter klinischer Fallbeispiele aus der Fachklinik. Dr. Hans-Jürgen Gdynia, Chefarzt der Neurologie, stellte den diagnostisch herausfordernden Fall einer jungen Patientin mit unklarem Tremor vor. Dr. Natalie Gdynia aus der klinikeigenen Arbeitsgruppe Neurorehabilitation widmete sich den neurologischen Auswirkungen einer übermäßigen Vitaminzufuhr, sogenannten Hypervitaminosen. Die Beiträge stießen bei den Teilnehmenden auf besonders großes Interesse und verdeutlichten den Stellenwert der wissenschaftlichen Arbeit innerhalb der Fachklinik.

Neben der neurologischen Frührehabilitation und Rehabilitation verfolgt die Einrichtung in Hopfen am See das Ziel, durch eigene Untersuchungen und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen die Behandlungsqualität weiterzuentwickeln und neue Erkenntnisse für die Neurorehabilitation zu gewinnen. „Mit dem NeuroUpdate schaffen wir eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und klinischer Praxis. Besonders freut mich, dass wir dabei auch die wissenschaftliche Arbeit unserer eigenen Fachklinik präsentieren können. Das unterstreicht unseren Anspruch, die neurologische Rehabilitation nicht nur auf hohem Niveau anzubieten, sondern ihre Weiterentwicklung aktiv mitzugestalten“, betont Alexander Heim, Kaufmännischer Direktor der m&i-Fachklinik Enzensberg.


Fachlicher Austausch als Impuls für die Patientenversorgung

Neben den wissenschaftlichen Vorträgen prägten lebhafte Diskussionen und persönliche Gespräche die Veranstaltung. Die rund 60 Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, neue fachliche Kontakte zu knüpfen und aktuelle Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren.

„Es war ein rundum gelungenes Symposium, bei dem wir viele neue Erkenntnisse vermitteln und gemeinsam diskutieren konnten. Besonders gefreut hat mich das große Interesse der Kolleginnen und Kollegen an den Neurowissenschaften und an unserer täglichen Arbeit in der Fachklinik Enzensberg“, resümiert Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Gdynia.

 Die positive Resonanz bestätigt das Konzept des NeuroUpdates, wissenschaftliche Erkenntnisse mit den praktischen Herausforderungen der neurologischen Patientenversorgung zu verbinden. Zugleich unterstreicht die Veranstaltung den Anspruch der Einrichtung, nicht nur eine qualifizierte neurologische Frührehabilitation und Rehabilitation anzubieten, sondern die Weiterentwicklung des Fachgebiets auch durch eigene wissenschaftliche Aktivitäten mitzugestalten. „Ich freue mich schon jetzt auf das nächste NeuroUpdate in zwei Jahren“, so Gdynia abschließend.